Das Rathaus mit Aufzug und das ehemalige Amtsgerichtsgebäude, verbunden mit einem Gang aus Glas und Stahl, sind heute der gemeinsame repräsentative Verwaltungssitz des Amtes Malchow.

Zusammen mit dem Alten Markt, der Randbebauung und dem ziegelroten Amtsgericht bildet das weit zurückgesetzte Gebäude den gestalterischen Mittelpunkt des historischen Stadtkernes.

Es wurde in den Jahren 1818 bis 1821 im klassizistischen Stil als Fachwerkbau mit Balkon errichtet. Das so genannte Zweckfachwerk wurde mit einem einfarbigen grauen Anstrich versehen, um dem Gebäude ein nobleres Ansehen in der Anmutung eines Massivbaus zu verleihen.

Bis zur Fertigstellung des Amtsgerichtes 1881 fanden auch die Gerichtsverhandlungen im Rathaussaal statt. Hierfür richtete die Stadt auf dem Rathausboden mehrere beheizbare Gefängniszellen ein, die auch heute noch zu betrachten sind. Diese wurden noch bis in die fünfziger Jahre des voherigen Jahrhunderts als Arrestzellen genutzt.

Nachdem es in gewissen Zeitabständen immer wieder zu baulichen Veränderungen am und im Rathaus kam, begann im Jahre 2004 die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes.
Nach Jahren des Verfalls konnte somit eines der ältesten und geschichtsträchtigsten Häuser auf der Insel seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt werden.

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Altstadtinsel

Die wunderschöne Inselstadt Malchow besteht aus drei Teilen: der Altstadtinsel, dem Kloster und der Neustadt.

Aussichtsturm der Klosterkirche Malchow

In 55 Metern Höhe kann man bei schönem Wetter atemberaubende Ansichten der Natur erleben.

© Tourist-Information Malchow
© Tourist-Information Malchow

Damenplatz am Kloster Malchow

Der Damenplatz auf dem Kloster Malchow bildet gemeinsam mit dem ehemaligen Refektorium (heute Kunstmuseum) das Zentrum des Geländes.

© Thomas Neske
© Thomas Neske

Drehbrücke

Der etwa 15 Meter lange Neubau ist ein Wahrzeichen der Stadt und öffnet zu jeder vollen Stunde, um den auf der Müritz-Elde-Wasserstraße fahrenden Schiffen die Durchfahrt zu gewähren.

© Tourist-Information Malchow
© Tourist-Information Malchow

Engelscher Garten

Der Engelsche Garten existiert bereits seit 200 Jahren. Seinen Namen hat er von Johann Jakob Christian Engel, der von 1786 bis 1819 als Küchenmeister im Kloster tätig war.

© Tourist-Information Malchow
© Tourist-Information Malchow

Erddamm

Ein von Menschenhand aufgeschütteter Erddamm verbindet Altstadt und Kloster. In der Zeit von 1844 bis 1846 wurde diese Verbindung unter Bürgermeister Friedrich Meyer erbaut.

© Kathleen Stutz
© Kathleen Stutz

Kloster

Das ehemalige Zisterzienserkloster der Inselstadt Malchow ist heute ein umfangreiches Museum.

Kriegerdenkmal

Ein Denkmal, dass die Geschichte Malchows erzählt und selbst ein Teil davon ist. Der massive Betonklotz, der heute im Stadtpark an der Stadtkirche steht, hatte einst ein anderes Aussehen.

Munitions- und Sprengstoffwerk

Die militärische Aufrüstung des Deutschen Reiches ab 1933 wurde auch in der kleinen Inselstadt Malchow gefördert.

© Thomas Neske
© Thomas Neske

Rathaus

Das Rathaus mit Aufzug und das ehemalige Amtsgerichtsgebäude, verbunden mit einem Gang aus Glas und Stahl, sind heute der gemeinsame repräsentative Verwaltungssitz des Amtes Malchow.

© T. Sievert
© T. Sievert

Stadthafen

Der Hafen der Inselstadt ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Hier findet Leben statt.

Stadtkirche

Von der "Inselkirche" zur "Stadtkirche". Die Kirche der Inselstadt Malchow ist mit ihrer aufregenden Geschichte als Wahrzeichen bekannt.

Werwolftragödie

Die „Villa Blanck“ in der Gartenstraße in Malchow hat eine atemraubende Geschichte.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges am 08. Mai 1945 endete auch die nationalistische Gewaltherrschaft. In den