Der etwa 15 Meter lange Neubau ist ein Wahrzeichen der Stadt und öffnet zu jeder vollen Stunde, um den auf der Müritz-Elde-Wasserstraße fahrenden Schiffen die Durchfahrt zu gewähren. Etwa 20.000 Booten oder Schiffe passieren jährlich diese engste Stelle zwischen Plauer See und Müritz.

Auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.

Die bewegende Geschichte:

Um neben dem Erddamm eine weitere Anbindung an das Festland zu gewährleisten, wurde zunächst eine Hubbrücke errichtet, diese musste 1863 einer manuellen, hölzernen Drehbrücke weichen.

Durch den verstärkten Verkehr während der Industrialisierung wurde auch dieses Modell im Dezember 1912 von einer Stahlkonstruktion abgelöst.

Nach über 30 Jahren wurde diese Brücke im 2. Weltkrieg zerstört und erst 1948/49 neugebaut. Der Verkehr verlief währenddessen per Fähre.

Eine erstmals durch einen Elektromotor betriebene Brücke zerfiel bis 1980 immer mehr.

Nach zehnjähriger Stilllegung aufgrund starker Schäden wurde am 12. Dezember 1990 wieder eine funktionstüchtige Drehbrücke eröffnet.

Im September 2012 ist mit der kompletten Erneuerung der Drehbrücke und der Fundamente begonnen worden. Nach fast einem Jahr Bauzeit konnte das Vorhaben 2013 abgeschlossen werden.

Die neue Drehbrücke bekam im Jahr 2014 den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis 2014 erhalten.

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Altstadtinsel

Die wunderschöne Inselstadt Malchow besteht aus drei Teilen: der Altstadtinsel, dem Kloster und der Neustadt.

Aussichtsturm der Klosterkirche Malchow

In 55 Metern Höhe kann man bei schönem Wetter atemberaubende Ansichten der Natur erleben.

© Tourist-Information Malchow
© Tourist-Information Malchow

Damenplatz am Kloster Malchow

Der Damenplatz auf dem Kloster Malchow bildet gemeinsam mit dem ehemaligen Refektorium (heute Kunstmuseum) das Zentrum des Geländes.

© Thomas Neske
© Thomas Neske

Drehbrücke

Der etwa 15 Meter lange Neubau ist ein Wahrzeichen der Stadt und öffnet zu jeder vollen Stunde, um den auf der Müritz-Elde-Wasserstraße fahrenden Schiffen die Durchfahrt zu gewähren.

© Tourist-Information Malchow
© Tourist-Information Malchow

Engelscher Garten

Der Engelsche Garten existiert bereits seit 200 Jahren. Seinen Namen hat er von Johann Jakob Christian Engel, der von 1786 bis 1819 als Küchenmeister im Kloster tätig war.

© Tourist-Information Malchow
© Tourist-Information Malchow

Erddamm

Ein von Menschenhand aufgeschütteter Erddamm verbindet Altstadt und Kloster. In der Zeit von 1844 bis 1846 wurde diese Verbindung unter Bürgermeister Friedrich Meyer erbaut.

© Kathleen Stutz
© Kathleen Stutz

Kloster

Das ehemalige Zisterzienserkloster der Inselstadt Malchow ist heute ein umfangreiches Museum.

Kriegerdenkmal

Ein Denkmal, dass die Geschichte Malchows erzählt und selbst ein Teil davon ist. Der massive Betonklotz, der heute im Stadtpark an der Stadtkirche steht, hatte einst ein anderes Aussehen.

Munitions- und Sprengstoffwerk

Die militärische Aufrüstung des Deutschen Reiches ab 1933 wurde auch in der kleinen Inselstadt Malchow gefördert.

© Thomas Neske
© Thomas Neske

Rathaus

Das Rathaus mit Aufzug und das ehemalige Amtsgerichtsgebäude, verbunden mit einem Gang aus Glas und Stahl, sind heute der gemeinsame repräsentative Verwaltungssitz des Amtes Malchow.

© T. Sievert
© T. Sievert

Stadthafen

Der Hafen der Inselstadt ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Hier findet Leben statt.

Stadtkirche

Von der "Inselkirche" zur "Stadtkirche". Die Kirche der Inselstadt Malchow ist mit ihrer aufregenden Geschichte als Wahrzeichen bekannt.

Werwolftragödie

Die „Villa Blanck“ in der Gartenstraße in Malchow hat eine atemraubende Geschichte.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges am 08. Mai 1945 endete auch die nationalistische Gewaltherrschaft. In den